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Asien

Georgetown und Langkawi

Essen, Schlemmern, Mampfen …darum dreht sich hier alles in Georgetown, der selbsterklärten malaysischen Hauptstadt der kulinarischen Genüsse. Und mal ehrlich, man bekommt das Gefühl, dass die Leute hier nichts anderes tun. Egal ob Garküchen, Nachtmarkt oder Restaurants, die Plätze sind immer gut belegt. Von indisch, chinesisch, malaysisch über Honigmelonensaft und frische Kokosnüsse findet hier jeder was für sich. Aber darüberhinaus lohnt auch das Bummeln durch die kleinen Gassen und Geschäfte von Little India und die vielen bunten Tempel. Im Schlangentempel hängen überall giftige Vipern und nur nebenbei warnen ein paar Schilder, die tödlichen Schlangen nicht zu berühren. Wer kommt denn auf die Idee? Ich war schon froh, dass sie nicht aus Versehen auf mich gefallen sind!
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Ein paar Tage und tausende Kalorien später haben wir uns einer dreistündigen, ganz schön schaukligen Bootsfahrt nach Langkawi ausgesetzt. Gut, dass es Vomex gibt, sonst hätte ich ganz schön dumm ausgesehen (nicht wenige Passagiere haben an Bord Freundschaft mit den Brechtüten geschlossen Zwinkerndes Smiley). Langkawi ist dafür jede Mühe wert. Als eine von ca. 100 kleinen Inseln im Nordosten Malaysias bietet das Eiland wunderschöne Sandsträne. So schön, dass Bilder davon oft für Südseewerbung herhalten müssen. Das gängigste Fortbewegungsmittel sind Mopeds, die wahlweise bis zu 4 Personen befördern. Wir haben es uns zu zweit auf einem gemütlich gemacht und sind kreuz und quer über die Insel gefahren (in Ermangelung einer richtigen Karte) um uns die Inselluft um die Nase wehen zu lassen. Nur die Affen fanden unseren Anblick (gelbe Halbschalenhelme mit Marienkäfern) nicht so amüsant wie wir. Auf dem fahrenden Moped sind wir von einem besonders selbstsicheren Exemplar attackiert worden…ohne größere Verluste. Das sollte sich aber ändern, als uns eine ganze Bande am Strand heimgesucht hat. Trotz Gegenwehr (wenn man leere Plastikflaschen als Wurfgeschosse gelten lässt) haben sie unser Mittagessen geklaut. Mit diesen Giftzwergen ist echt nicht gut Kirschen essen. Etwas hungrig und nur in großem Abstand zu den Affen am Straßenrand sind wir dann Richtung Mangrovenwälder gefahren. Bei der Fahrt durch die Mangroven haben wir neben den typischen Langkawi-Adlern auch noch eine giftige Viper im Geäst entdeckt.
Aus der geplanten Woche sind nun schon 25 Tage in Malaysia geworden… Zeit die Zelte abzubrechen und nach Thailand weiterzureisen.
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One reply on “Georgetown und Langkawi”

Bitte viele schöne Bilder von Koh tao … der Erinnerung wegen … hmmmm. Und meine Seife nicht vergessen ;o) hab dich lieb und wünsch Euch eine wunderschöne Zeit in meinem ganz persönlichen Traumland!

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