Im letzten Beitrag hatten wir geschrieben, das alles etwas “chaotisch” in Vietnam ist. Wie wir nun festgestellt haben, bezieht sich das anscheinend nur auf das Mekong-Delta, da ab dem Ort Mui Ne alles etwas touristischer und damit einfacher wurde. Ab hier hat man die Möglichkeit die sogenannten “Sleeping Buses” (die zwischen Saigon und Hanoi pendeln) zu nutzen. Diese haben eine Doppelstockbettenkonstruktion in drei Reihen und erinnern eher an eine Jugendherberge als an einen Bus. Diese sind zwar weniger abenteuerlich als die einfachen öffentlichen Buse, aber dafür schneller und wir können unser zeitlichen Rückstand etwas aufholen. Von Mui Ne sind wir nach Nha Trang gefahren und haben den Tag am Stadtstrand verbracht um am Abend mit dem Nachtbus nach Hoi An weiterzufahren. Hoi An hat ein kolonialgeprägtes Stadtinneres mit unzähligen Geschäften und Restaurants. Abends werden die Straßen von Seidenlampions beleuchtet und auf dem kleinen Kanal in der Stadtmitte treiben Kerzen. Einen Ausflug zu den Ruinen der Cham-Kultur (My Son) haben wir ebenfalls unternommen. Hier waren vor allem die Bombenkrater neben den historischen Gebäuden auffällig, die aus der Zeit des Vietnamkrieges stammen.
Categories