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Mittelamerika

Im Dschungel von Semuc Champey

3 Tage im Dschungel…das heißt Strom täglich nur von Sonnenuntergang bis 21 Uhr, nahe einem Herzinfarkt unter der eiskalten Dusche im Dunkeln und immer auf der Hut vor Taranteln. Um zu “Las Marias” (unserer Unterkunft im Regenwald) zu kommen, hieß es erstmal auf die Ladefläche eines Pickup springen und zusammen mit 7 feierlustigen guatemaltekischen Botanikstudenten den Schlaglöchern und knietiefen Schlammlöchern zu trotzen. Eine Stunde wirklich unwegsamen Geländes bis wir in unserer kleinen (an allen Ecken und Enden undichten) Hütte den nächsten Wettkampf antreten mussten…der Kampf ums Bett mit zahllosen Ameisen. Als die dann auch noch unsere Kekse im Rucksack entdeckt haben, hatten wir wenigstens das Bett wieder für uns. Wie auch immer, der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt. Umgeben von schier endlosem Regenwald, einem türkisfarbenen Fluss der in Semuc Champey nach einem imposantem Wasserfall streckenweise unterirdisch verläuft, während oberirdisch natürliche Pools zum Baden einladen. Matthias hat noch eine Privatführung (in Ermangelung anderer Waghalsiger) durch das Höhlensystem des unterirdischen Flusses bekommen. Mit Kerzen in der Hand ging es 2 km tief in die Höhlen voller Stalagniten und –titen, einem unterirdischen Wasserfall, teilweise nur schwimmend oder durch Tunnel rutschend. Nachdem die Höhle sicher verlassen wurde, sind die beiden noch von einer Brücke gesprungen (siehe unten) und die Reststrecke bis zu unserer Hütte auf Reifen den Fluss entlang getrieben. Die guatemaltekischen Studenten haben abends noch zum Grillen (“Churrasco”) am Fluss eingeladen, wo der Abend dann auch feuchtfröhlich ausklang.
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