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Südamerika

Wüste soweit das Auge reicht (Salar de Uyuni und die Atacama)

Nach fast 14 Stunden im Nachtbus von La Paz nach Uyuni im Süden Boliviens sind wir ganz schön zerknittert und gut durchgeschüttelt am Rande der Salzwüste angekommen. Während wir beim Warten auf ein Hotelzimmer auf einer Bank etwas Sonne getankt haben, kamen zwei Argentinierinnen um uns zu überreden mit ihnen die dreitägige Wüstentour zu bestreiten (es braucht wenigstens 6 Personen um einen Jeep voll zu bekommen). Etwas mürrisch habe ich die Aussicht auf ein weiches Bett und eine Dusche aufgegeben und fand mich in einem Toyota zwischen unserem bolivianischem Fahrer/Koch/Guide, 5 argentinischen Studentinnen und Matthias wieder…Glück muss Mann haben!

Am ersten Tag ging es direkt zur Salar de Uyuni. Mit einer 30 m dicken Salzkruste und einer Salzmenge von 10 Milliarden Tonnen ist sie die größte Salzwüste der Welt…und jetzt zur Regenzeit ein riesiger natürlicher Spiegel in dem Wasser, Horizont, Wolken und Berge untrennbar ineinander verschwimmen.

An den beiden folgenden Tage haben wir Lagunen in allen möglichen Farben von grün bis blutrot, aktive Vulkane, die Wüste Atacama, heiße Quellen und Geysire besucht und sind dabei bis an die argentinische und chilenische Grenze vorgestoßen. Diese unwirkliche Welt bietet tausenden von Flamingos und dem Vogel Strauß eine Heimat und war auch schon Salvador Dali eine Inspiration (da sieht man gerne mal von frostig kalten Unterkünften, Bettenlagern und fehlendem Strom ab). 2 platte Reifen haben unseren Aufenthalt in der Wüste dann noch etwas verlängert… halb so schlimm bei so einem Ausblick:

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