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Südamerika

In den Silberminen von Potosi…

arbeiten heute rund 10000 Bergleute. Schon die Inka förderten hier Silber, später die Spanier, dann ein staatliches Minenunternehmen und heute die Bergleute in einer “Cooperativa”. D.h., die Bergleute, die meist im Familienverbund Untertage nach dem wertvollen Metall graben, sind heute “fast” ihr eigener Herr (wenn man von der Londoner Börse absieht). Wie auch immer, hier hat man die Gelegenheit von Ex-Bergleuten durch die Minen geführt zu werden, sich mit den Arbeitern zu unterhalten und etwas über deren Glauben und Alltag zu erfahren. Dabei wird “El Tio” regelmäßig um mehr Erfolg bei der Silbersuche gebeten. Um “Tio” gnädig zu stimmen, werden mit ihm Cocablätter und 96%-iger Alkohol geteilt. (vermutlich die zwei wichtigsten Substanzen um es dort unten auszuhalten).

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Blick von der Mine auf Potosi

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In der Mine mit “El Tio”

P.S.: Damit die Bergleute den Führungen gegenüber aufgeschlossener sind, werden kleine Mitbringsel in Form von Sprengstoff, Alkohol oder Cocablätter als Geschenke überreicht. Diese können übrigens einfach im Landen um die Ecke gekauft werden.

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