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Endstation Hanoi

Kaum zu fassen, aber heute ist nicht nur der letzte Tag in Vietnam sondern eben auch der letzte Tag unserer einjährigen Reise. Eine Mischung aus Vorfreude, nach fast einem Jahr wieder in die Heimat zurückzukehren, und etwas Melancholie bestimmte die letzten Tage. Verstärkt wurde dieses Gefühl, als wir in Hanoi zwei Gleichgesinnte trafen. Beide fliegen am gleichen Tag, ebenfalls nach einer Weltreise, zurück nach Deutschland und so haben wir am letzten Abend bis spät Erlebnisse und Anekdoten ausgetauscht…
Die vergangen Tage haben wir uns von Halong Bay City aus via Boot durch die Halong Bucht schippern lassen und uns in das quirlige Treiben von Hanoi gestürzt. Gerade packen wir ein letztes mal unsere Rucksäcke für den Flug. Bevor uns das Taxi zum Flughafen bringt, wollen wir noch ein paar Besorgungen erledigen und das Wasserpuppenspiel besuchen. Und hier noch ein paar Impressionen der vergangenen Tage:

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Halong Bucht

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Hanoi

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Und immer weiter Richtung Norden…

Im letzten Beitrag hatten wir geschrieben, das alles etwas “chaotisch” in Vietnam ist. Wie wir nun festgestellt haben, bezieht sich das anscheinend nur auf das Mekong-Delta, da ab dem Ort Mui Ne alles etwas touristischer und damit einfacher wurde. Ab hier hat man die Möglichkeit die sogenannten “Sleeping Buses” (die zwischen Saigon und Hanoi pendeln) zu nutzen. Diese haben eine Doppelstockbettenkonstruktion in drei Reihen und erinnern eher an eine Jugendherberge als an einen Bus. Diese sind zwar weniger abenteuerlich als die einfachen öffentlichen Buse, aber dafür schneller und wir können unser zeitlichen Rückstand etwas aufholen. Von Mui Ne sind wir nach Nha Trang gefahren und haben den Tag am Stadtstrand verbracht um am Abend mit dem Nachtbus nach Hoi An weiterzufahren. Hoi An hat ein kolonialgeprägtes Stadtinneres mit unzähligen Geschäften und Restaurants. Abends werden die Straßen von Seidenlampions beleuchtet und auf dem kleinen Kanal in der Stadtmitte treiben Kerzen. Einen Ausflug zu den Ruinen der Cham-Kultur (My Son) haben wir ebenfalls unternommen. Hier waren vor allem die Bombenkrater neben den historischen Gebäuden auffällig, die aus der Zeit des Vietnamkrieges stammen.

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Von Phnom Penh auf dem Mekong nach Vietnam

Nach dem Besuch der Gluthölle in Angkor Wat sind wir direkt in die Hauptstadt Kambodschas gefahren. Durch die Nähe zum Mekong ist das Klima etwas erträglicher und wir schlenderten durch die Straßen und genossen die Annehmlichkeiten einer Stadt. Nach dem Besuch des Präsidenten-Palastes sowie dem Nationalmuseum haben wir uns dazu entschlossen mit dem Boot die Grenze zu Vietnam auf dem Mekong zu überqueren. Auf diesem Gewirr von Kanälen drängen sich kleine Fischerboote sowie große Containerschiffe vor der Kulisse kleiner Dörfer, Tempel und Felder am Flussufer. Nach ein paar extra Dollar Schmiergeld oder auch Bearbeitungsgebühr für die Grenzer konnten wir dann auch nach Vietnam einreisen. Smiley

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Taman Negara

Von den Cameron Highlands sind wir in Richtung Regenwald von Kuala Tahan aufgebrochen. Um dort hin zu gelangen, muss man aber erstmal mit dem Bus nach Jerantut fahren. Leider hat unser Bus vergessen uns mitzunehmen. Nach einer spannenden Verfolgungsjagd im Auto der Hostelbesitzerin saßen wir dann doch noch im richtigen Bus. Von Jerantut sind wir dann 3h mit dem Boot quer durch den Regenwald gefahren. Dort angekommen haben wir in unsere rustikalen Unterkunft bemerkt, dass unsere Untermieter (Blutegel) uns freundlich aus dem Duschabfluss zuwinken.Smiley

Die folgenden Tage haben wir damit zugebracht den Regenwald zu erkunden. Dabei liefen uns u.a. Affen, verschiede Echsen, Nagetiere und Insekten über den Weg. Am letzten Abend haben wir den Fluss überquert um fluoreszierende Pilze aufzusuchen. Nach dem wir diese gefunden hatten, zog ein heftiges Gewitter auf und wir stellten uns in der Nähe eines luxuriösen Ferienresort unter. Als der Regen schwächer wurde spazierte ein riesiger Tapir-Bulle an uns vorbei. Diesem folgten wir bis zu seiner Futterstelle (Küche des Resorts, dort wird dieser für die zahlenden Gäste fleißig angefüttert). Ein kleines Schwätzchen mit der Küchenhilfe brachte uns auf eine überdachte Terrasse von der wir den gefräßigen Tapir bestaunen konnten. Angelockt vom Futter gesellten sich dann auch noch mehrere Stachelschweine hinzu.
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Nach den tierischen Ereignissen sind wir dann Richtung Ostküste aufgebrochen. Hierzu sind wir einmal mit dem Zug quer durch Malaysia nach Kota Bahru gefahren. Durch eine nette Bekanntschaft und nach allerlei merkwürdigem Knabberzeug im Zug wurden wir direkt zum Hostel gefahren. Darüber hinaus haben wir einen Tipp für die Perhentian-Insel bekommen, wo man am besten nächtigen sollte.
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Ozeanien

Goodbye New Zealand

Die letzten Tage in Neuseeland sind wir einmal quer über die Nordinsel gefahren. Dabei dachten wir einen Moment lang, dass wir endlich einen “in Freiheit lebenden” Kiwi zu Gesicht bekamen. Nach ca. 100 Fotos und einer wilden Verfolgungsjagt durch den neuseeländischen Wald bei Dauerregen (=kiwiansich “liquid sunshine”) haben wir dann nach Rücksprache erfahren müssen, das es sich lediglich um ein “Bushchicken” handelt. Naja lieber ein Bushchicken im Wald  als ein Kiwi im Zoo. Zurück in Auckland haben wir unseren Camper-Van abgegeben und uns in der Nähe des Flughafens ein Bett ohne Räder organisiert. Leider ist die Zeit in Neuseeland schon wieder vorbei und die letzten zwei Tage verbringen wir damit unsere übrige Reisezeit in Südostasien zu planen.

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Ozeanien

Queenstown

Was tun in Queenstown? Ist doch klar: hier fand 1988 der erste kommerzielle Bungy-Jump der Welt statt. Also nichts wie los zur Geburtsstätte, der alten Kawarau-Bridge, um dann die 43 Meter in die Tiefe zu springen. Zusätzlich gab es das Ganze mit Wasserberührung… anschließend ging es adrenalingetränkt in Richtung Milford Sound.
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Südamerika

Adios Südamerika und Santiago de Chile

Unsere letzten Tage auf dem südamerikanischen Kontinent sind nun leider vorbei. Außerdem wird es hier langsam Herbst, Zeit für uns zu gehen. Auf der Dachterrasse unseres Hostels, direkt am “Plaza de Armas” in Santiago de Chile, haben wir unsere letzten Tage über den Dächern der Stadt ausklingen lassen.
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Südamerika

Valparaiso

Valparaiso ist ein kleines Hafenstädten an der Pazifikküste. Man sagt, das dieser Ort völlig anders sei als vergleichbare Orte in Chile. Möglicherweise liegt es an der untypischen Wellblech- und Holzhüttenarchitektur, die sich neben den historischen sowie modernen mehrstöckigen Häusern hoch auf die sogenannten Cerros (Hügel) ausbreitet. Gestern waren wir bei einem hier gestrandeten hamburgischen Seemann (über 20 Jahre zur See und schon über 20 Jahre in Chile) und haben Rollmops, Bismarckhering und Matjes gegessen. Bei Bier und Korn saßen wir bis vier Uhr morgens in seinem Restaurant und haben uns eine Menge Seemannsgarn angehört. Ein echt witziger Abend, aber als sich früh morgens Einheimische zum Tanzen und Musizieren vor unserem Fenster getroffen haben, fand die Nacht ein frühzeitiges Ende.
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Nicht, dass ihr denkt wir versuchen sämtliche deutsche Lokale in Südamerika abzuklappern. Aber irgendwie ist das bei so vielen Zuwanderern unumgänglich….

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Südamerika

Cordoba und Mendoza: von Brauern und Winzern

Cordoba ist eine Stadt unter vielen, aber von hier aus kann man den kleinen Ort Villa General Belgrano besuchen. Dieser Ort ist durch den Umstand bekannt geworden, dass die Besatzung des Kriegsschiffes “Admiral Graf Spee” in die Kriegswirren hier strandete. Die Spuren dieser Männer lassen sich heute noch in dem jährlichen “Oktoberfest”, den ca. fünf Brauereien und unzähligen Biergärten wiederfinden. Der ganze Ort wirkt durch seine Architektur wie ein kleines Alpendörfchen, was sicher auch durch den Tourismus forciert wird.

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Juhu…wir haben unsere vorerst letzte Nachtfahrt hinter uns gebracht und 3 Tage im von der Sonne verwöhnten Mendoza genossen. Die auch bei Argentiniern beliebte Urlaubsregion gilt als eines der größten Weinanbaugebiete des Landes. Auf dem Fahrrad sind wir dann durch Maipu geradelt um verschiedene Weine direkt beim Winzer zu verkosten (und kurz vor der Ernte noch ein paar Hände voll der süßen Trauben zu probieren).

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Südamerika

Bienvenido Argentina – Iguazu

Nach dem Besuch von Asuncion sind wir in Richtung Argentinien aufgebrochen. Dabei haben wir zwei Stopps in den Ortschaften Colonia Indepencia und Villarica eingelegt, wo die Pferdekutsche noch das Taxi ersetzt.
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Von Villarica aus ging es zuerst nach Cuidad del Este um von dort aus (nach einem kurzen Intermezzo in Brasilien) die argentinische Grenze zu übertreten. Am Zoll war dann ein kleiner Sprint notwendig, weil der Bus beinahe ohne uns aber mit unseren Rucksäcken weitergefahren wäre, als wir unsere Ausreisestempel holten). Unser erstes Ziel in Argentinien war Puerto Iguazu. Von hier aus besuchten wir den “größten Wasserfall” der Welt! Einfach nur ein gigantisches Naturschauspiel. Darüberhinaus beherbergt der Iguazu Nationalpark viele Tierarten wie z.B. Nasenbären, Krokodile und Unmengen an Schmetterlingen.
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