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wieder daheim…

Nach einem langen Flug und einer gemütlichen Zugfahrt quer durch die Republik sind wir wieder daheim! Wir genießen all die Annehmlichkeiten, die man nach unzähligen Nächten im Auto, in Bussen und in Hostels besonders zu schätzen weiß und schwelgen bereits in Erinnerungen. Danke an alle, die unseren Blog gelesen und ein bisschen an unserer Reise teilgenommen haben. Wir hoffen ihr hattet Spaß dabei … wir hatten es auf jeden Fall! Und jetzt: Koffer auspacken.
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Wer rastet, der rostet…

Unter dem Motto standen die letzten Tage. Etwas anders als vermutet, sind die Strecken lang und die Fahrten in Zug und Nachtbus zeitraubend. Aber der Heimflug naht nun mal mit großen Schritten. Nach einer kurzen Stippvisite in Hue und seinem königlichen Palast saßen wir am nächsten Morgen um 4 Uhr schon im Zug nach Ninh Binh. 12 Stunden zum Fenster rausschauen klingt langweilig, war es aber nicht. Endlos erstrecken sich sattgrüne Reisfelder und in der Ferne kann man die Berge des Hochlandes erahnen. Im 5-Minuten-Takt rollen Speisewägen durch die vollgestellten Gänge und wecken die auf dem Boden schlafenden Passagiere, Vollbremsung hier, kleine Panne dort…Zugfahren ist halt doch schöner als auf dem Highway an allem vorbeizurasen!
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In Ninh Binh wurden wir im Hotel herzlich empfangen: frischgepresster Saft und ein nettes Lächeln lassen die Rückenschmerzen vom Sitzen und Schleppen der Kraxe vergessen. Unser eigentliches Ziel, die trockene Halongbucht, haben wir dann mit einem geliehenen Moped erreicht. Das Verkehrschaos übertrifft alles bisher gesehene. Ich schreiend, Matthias hupend haben wir uns durch Smog und Staub gekämpft um dann für ein paar Stunden in absoluter Ruhe auf dem Boot durch die Wasserstraßen zu gleiten. Und die Landschaft ist wirklich atemberaubend: hohe Berge, die sich aus dem flachen Wasser erheben. Teppiche aus Seerosen breiten sich auf dem Wasser aus, Reiher steigen unvermittelt aus dem Gras auf während man mit dem Boot in ein der dunklen Tropfsteinhöhlen fährt um am anderen Ende wieder in die Landschaft einzutauchen. Nach der trockenen Halongbucht fahren wir morgen in die bekanntere Variante vor der Nordküste Vietnams. Und wie vermutet, der Bus geht morgens um 5 Uhr…die sind hier echte Frühaufsteher!
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Von Chau Doc über My Tho nach Mui Ne…

Die Sehenswürdigkeiten machen sich etwas rar in Vietnam, dafür ist das Leben an sich schon eine Sehenswürdigkeit. Genauso chaotisch wie die Städtenamen anmuten, gestaltet sich der Alltag. In der Grenzstadt Chau Doc haben wir festgestellt, dass praktisch niemand auch nur ein einziges Wort Englisch spricht. Prompt haben wir fast 4 Stunden gebraucht um ein Hotel zu finden, Geld zu wechseln und Bustickets zu kaufen. Auch die Menschen sind von einem ganz eigenen (etwas gewöhnungsbedürftigen) Schlag. Während man beim Abendbrot am Mekong sitzt, spukt die Kellnerin (mit der Inbrunst eines Zeche-Kumpels) hinter einem die ganze Zeit in den Fluss. Kurz vor und nach Sonnenuntergang sieht man die meisten nur noch im Schlafanzug über die Straßen laufen. Eine hat beim Gang über die Kreuzung gleich auf ihr Oberteil verzichtet und ist oben ohne durch die Stadt gewandelt. Nicht zu vergessen der öffentliche Nahverkehr: Statt Taxis stehen Mopeds parat um einen samt Gepäck ins Hotel zu befördern. Die Busfahrten sind absolute Geduldsproben. Halbstündlich wird Pause gemacht, der Reifen gewechselt oder der Motor gekühlt. Alles, was Platz wegnimmt (wie Armlehnen) ist abgeschraubt. Dafür finden im vollen Bus auch noch 15 Leute im Gang sitzend Platz. Kinder schreien und schlagen mit leeren Flaschen auf unsere Köpfe, die Leute Rauchen und werfen die Kippen mitten in den Gang, alles isst und kleckert, die Kraxen werden kurzerhand zu Tischen für Kuchenverkäufer und weil unter den Sitzen Reissäcke liegen, muss man 8 Stunden lang die Knie bis zum Kinn anziehen. Wie zur “Wiedergutmachung” habe ich ein aus Geldscheinen liebevoll gefaltetes Herz geschenkt bekommen-von einem vietnamesischen Soldaten.
Nach ein paar anstrengenden Busfahrten sind wir nun an der Küste in Mui Ne angekommen und genießen die frische Brise am Meer. Matthias konnte seine Liste kulinarischer Extravaganzen um gegrillte Kobra mit Zitronengras ergänzen. Zum Ritual gehört auch, dass man das frische Blut der Kobra mit Wodka trinkt und das noch schlagende Herz roh verzehrt…Prost!
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Kambodscha: Angkor Wat

Das war mal eine wirklich anstrengende Fahrt nach Kambodscha. Fast 12 Stunden haben wir für die 500 km von Pak Chong in Thailand nach Siem Reap gebraucht, einschließlich Grenzübertritt und wilder Taxifahrt im Dunkeln. Aber nun sind wir da und brüten in der Hitze Nordkambodschas. Diesmal haben wir vom Fahrradfahren abgesehen und uns in einem Tuk-Tuk durch die weitläufige Tempelanlage Angkors kutschieren lassen. Und um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen, sind wir morgens um halb 5 aufgebrochen (JA, Weltreisen heißt nicht Faulenzen und Langschlafen). An einem Tag schafft man kaum mehr als die 3 größten Tempel Angkor Wat, Angkor Thom und Ta Prohm. Alle sind während der Herrschaft der Khmer entstanden und unterschiedlich gut erhalten. Ta Prohm liegt zur Hälfte in Trümmern und ist teilweise vom Dschungel überwachsen (eingefleischten Lara Croft Fans sei gesagt, dass hier der Film Tomb Raider gedreht wurde). Angkor Wat thront majestisch im Zentrum einer Anlage künstlicher Kanäle. Zu Sonnenauf- und untergang kann man kaum einen Fuß vor den anderen setzen, weil tausende Hobbyfotografen auf das perfekte Licht hoffen. Die größte Anlage, Angkor Thom, ist weitläufig und beherbergt verschiedenste Tempel. Beeindruckend ist vor allem Bayon, dessen Türme von 4 riesigen Gesichtern geformt werden. Die Restaurants in der Stadt weisen übrigens explizit daraufhin, dass sie keine Ratten, Würmer und Affen servieren…gut zu wissen!

Apropos gut zu wissen: ein Jahr ist fast vorbei und am 24.07.2013 sind wir wieder zu Hause.
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Khao Yai National Park

Eigentlich stand der Khao Yai National Park gar nicht auf unserem Plan, aber Dank einer Empfehlung haben wir den Weg hierher gefunden und hatten 3 wunderschöne Tage: im Dschungel und in Bobbys Guesthouse. Die ersten beiden Tage sind wir stundenlang durch den Dschungel gewandert. Anfangs war mir nicht klar, warum wir diese furchtbar hässlichen, hellblauen Stulpen tragen müssen. Als sich dann der erste Blutegel in meine Haut bohrte, wusste ich es besser…und Blutegel gibt es massenweise zur Regenzeit. Man kann sie kaum abziehen, ohne dass sie sich sofort an den Fingern festsaugen. Nach einem Platzregen haben wir die Safari dann im Auto fortgesetzt und uns am ersten Abend gleich in eine ziemlich ungemütliche Situation gebracht. Zuerst haben wir uns riesig gefreut beim Fahren auf einen riesigen Elefantenbullen gestoßen zu sein. Als dann gleich eine ganze Familie mit kleinen Elefantenbabys auftauchte waren wir völlig aus dem Häuschen. Dementsprechend schnell hat die Zahl der Autos zugenommen. Irgendwie hat sich das Blatt dann aber gewendet und plötzlich stand eine riesige Elefantenfamilie vor den Autos und von hinten kamen 2 Elefantenbullen (rechts und links nur dichter Dschungel). Der kleinere Bulle ist dann auf die Autos zu gerannt, hat sich gegen die Fahrerseite des hintersten Autos gestemmt, geräuschvoll die Tür eingedrückt und den Spiegel abgerissen. Da wir das nächste Auto in der Reihe waren, sind wir ganz schnell in die äußerste Ecke der Ladefläche geflüchtet und saßen praktisch aufeinander als der Bulle zu uns kam. In dem Moment hat die Familie aber die Straße verlassen und wir konnten davonrasen. Puh, das war echt knapp! Nachts haben wir mit Ben, unserem Guide, im Park gezeltet und im Kerzenschein zwischen grasenden Rehen unser Abendbrot verputzt (und gehofft es möge nachts kein Elefant über unser Zelt stolpern).
In der Nähe des Parks gibt es eine Fledermaushöhle, die wir am letzten Abend besucht haben. Unglaublich, aber kurz vor Sonnenuntergang beginnen Millionen von Fledermäusen die Höhle zu verlassen um im Nationalpark nach Futter zu suchen. Über fast eine Stunde reißt der Strom von Fledermäusen nicht ab und schlängelt sich am Himmel entlang bis zum Horizont.
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Bangkok hat uns wieder

Ein kurzer Flug von Mandalay nach Thailand und Bangkok hat uns wieder. Ich bin froh das Busfahren in Myanmar hinter mir zu wissen. Es gibt kaum etwas schlimmeres als 7 Stunden mit birmanischen Daily Soaps zugedröhnt zu werden. Da freut man sich sogar, wenn der Bus eine Panne hat.

Nun genießen wir wieder die vermeintlichen Vorzüge der Großstadt, Matthias befolgt seine hochkalorische Diät, Visa für Vietnam haben wir in der Tasche und nach einem Abend Thai-Boxen im Lumpini-Stadium fahren wir morgen Richtung Nationalpark.

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Bagan und Mandalay

Bagan, ein trockenes Tal am Irrawaddy-Fluss im Zentrum Myanmars, war einstmals Heimat einer Königsstadt. Noch heute findet man über 2000 buddhistische Tempel auf einem Gebiet von knapp 30qm. Mit dem Fahrrad sind wir bei unglaublichen 42°C durch die trockene Steppenlandschaft geradelt um die verschiedenen Tempel zu besuchen. Der Hitze zum Trotz haben wir Pferdekutschen und Ochsenkarren überholt und am Abend den Sonnenuntergang auf der Spitze eines Tempels genossen. Ein wunderschönes Bild, wenn die untergehende Sonne die Backsteinfassaden der Pagoden in flammendes Rot tüncht. Mount Popa, ein erloschener Vulkan und Wohnstätte der “Nats” haben wir mit einem Guide besucht. “Nats” sind soetwas, wie die Schutzheiligen des Landes, tragisch ums Leben gekommene Helden der Geschichte. Man opfert ihnen Blumen bevor man die endlosen Treppen zum Tempel auf dem Vulkan zurücklegt (am besten in großem Abstand zu den streitsüchtigen Affen, die auf der Treppe hausen). Unser Guide, U Thaung Lwin, wollte uns unbedingt seiner Meditationslehrerin vorstellen, also haben wir Halt in einem buddhistischen Kloster gemacht. Dort hat uns Nwan Ne Weddy, eine alte Nonne, herzlich empfangen, mit Bananen verköstigt, das Klosterleben erläutert und uns eine kleine Einführung in die Kunst des Meditierens gegeben. Übrigens kann jeder, der gewillt ist, einen Monat, ein Jahr oder gerne auch den Rest seines Lebens in diesem Kloster verbringen und sich 9 Stunden am Tag der Meditation hingeben (Kost und Logis inklusive)…
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Nach diesem Einblick ins buddhistische Leben, die Geschichte des Landes und ner Menge Palmzuckerschnaps und –bonbons sind wir zur letzten Etappe unserer Birmareise aufgebrochen: Mandalay. Die alte Königsstadt hat wahrhaft kaum etwas königliches an sich. Nach 2 Wochen in der Natur und kleinen Dörfern erschrickt man bei all dem Verkehr, dem Dreck und der Lautstärke in Mandalay. Selbst das Auftreiben von genießbaren Speisen ist fast unmöglich. Nachdem Matthias fast eine Woche mit Fieber im Bett gelegen hat, sind wir wieder etwas skeptischer in Sachen Essen…aber umsetzen kann man die guten Vorsätze kaum…meist bleibt nur Frittiertes, Kekse oder Obst. Nicht zu vergessen: das Stromnetz ist so instabil, dass praktisch stündlich der Strom ausfällt, weswegen die Straßen gesäumt sind von Generatoren. Die tragen dann wiederum zum einmaligen Geräuschchaos der Stadt bei. Immerhin, im Zentrum der Stadt gibt es eine Oase der Ruhe: der alte Königspalast umgeben von Bäumen, einer Mauer und einem Kanal. Wenn man bei weit über 40°C den 6km-Marsch um das Fort bewältigt hat (als Tourist muss man zwangsläufig einmal herum laufen, da nur der entfernteste Eingang von Ausländern betreten werden darf), kann man in den alten königlichen Hallen wandeln und vom Aussichtsturm die ganze Stadt überblicken. Der Rest des riesigen Forts ist “militärisch sensibles Gelände” und darf (wer hätte es gedacht) nicht betreten werden…
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Inle Lake

In der Morgendämmerung um 5 Uhr hielt unser Nachtbus irgendwo in der Umgebung des Sees. Noch benommen von der unruhigen Nacht haben wir uns einfach ins erstbeste Taxi gesetzt und zu irgendeinem Hotel in Nyaungshwe bringen lassen. Dort lag gleich die gesamte Belegschaft schlafend auf dem Boden der Rezeption…naja, zumindest bis wir kamen. Dank der birmanischen Gastfreundschaft saßen wir dann auch bald vor einem gut gedeckten Frühstückstisch und haben die kühle Brise auf der Dachterrasse genossen. Das Klima am See ist so viel angenehmer: warme Tage, kühle Nächte und kaum Regen…eine Wohltat. Und auch die kleine Stadt Nyaungshwe ist irgendwie einladend: ein hektischer Markt, viele kleine Restaurants und Garküchen, Klöster, Pagoden, und der Inle Lake ist nicht weit. Am Abend waren wir im Puppentheater, eine alte birmanische Tradition. Kritik am Königshaus durfte früher nie durch Menschen ausgesprochen werden und so hat man alles, was gesagt werden musste, in kleine Szenen gepackt und im Puppentheater aufgeführt. Die heutige Regierung ist allerdings nicht viel liberaler. Als Tourist bekommt man nur die Tänze der liebevoll gestalteten Puppen (zu wirklich grausiger Musik) zu sehen; zu den kritischen Aufführungen hat man keinen Zutritt.

Noch schöner war aber ein Bootsausflug auf den malerischen Inle Lake, eingerahmt von Bergen und Reisfeldern. Die Einheimischen gleiten in schmalen Holzbooten bereits im Morgennebel über den See um Fisch zu angeln oder Seegras für Tomaten zu sammeln. Auf den sumpfigen kleinen Inseln werden Obst und Gemüse angebaut. Die Häuser stehen auf Stelzen und ein Boot ist häufig das einzige Mittel um den Nachbar zu besuchen. Täglich findet in einem der Orte am oder auf dem See ein Markt statt, auf dem Fisch genauso zu finden ist wie Waren aus den umgebenden Bergen. Eine gute Gelegenheit um ein Frühstück aus Palmzuckerbonbons und frittierten Bananen zu verdrücken. In vielen der Häusern werden traditionelle Stoffe und Muster noch per Hand aus Lotusfasern gewebt und die obligatorischen Zigarrenfabriken gibt es natürlich auch. Nach 8 Stunden im Boot hatten wir noch immer nicht das Südufer erreicht. Kein Wunder, das sich das Leben hier nur um den See dreht.
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Bago

Spätestens seit dem Ausflug nach Bago ist es ziemlich deutlich: in Myanmar dreht sich alles um Buddha, Pagoden und Legenden (seien es buddhistische oder aus den Zeiten des Königreiches). Im Tuk-Tuk sind wir im Dauerregen (wer hätte es vermutet?) barfuß (irgendwann gibt man es auf die Schuhe ständig an- und auszuziehen) durch die Stadt und das Umland geeiert (fahren kann man das nicht nennen) um all die heiligen Stätten zu besuchen. Eine 55 Meter lange Buddhastatue, die gelassen auf ihrem Sockel ruht, eine goldene Stuppa, die größentechnisch sogar jene in Yangon übertrumpft und eine über 100-jährige Python. Die riesige und vor allem fette Würgeschlange lebt im Kloster und wird als Reinkarnation eines der früheren Klosteroberhäupters verehrt. Damit sie den Besuchern nicht zu Leibe rückt, wird sie im Monat mit 30 Hühner gefüttert. Auf dem Rückweg haben wir noch einer der kleinen Zigarrenfabriken einen Besuch abgestattet. Dort sitzen die Frauen stundenlang drehend und stopfend im Neonlicht. Nach dem Genuss einer so liebevoll hergestellten Zigarre sind wir in unseren Nachtbus zum Inle Lake gestiegen.
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Mt. Kyaiktiyo, der Goldene Fels

Nach unserer Ankunft in Kinpun haben wir uns zusammen mit all den anderen Pilgern auf die Ladefläche eines Trucks gezwängt (immerhin 35 Personen passen da drauf) und sind eine Stunde über die grünen Hügel des Umlandes gefahren um zum heiligen Fels zu kommen. Und da steht er dann, oder besser gesagt balanciert tonnenschwer und wunderbar golden auf den Kanten der Felsen. Laut Legende sorgt ein einzelnes Haar Buddhas in der goldenen Kuppel des Steines dafür, dass er nicht herunterfällt. Als Frau darf man leider nicht in die unmittelbare Nähe, die Männer aber dürfen den Stein ständig mit goldenen Blättchen bekleben. Um den Goldenen Fels erstreckt sich ein kleines Dorf, wo man Ziegenfüße, Affenköpfe und Schlangenhäute erwerben kann. Auf dem Rückweg im vollgeladenen Laster, auf Reissäcken sitzend hat uns der 13 Uhr Regen eiskalt erwischt und unseren neuen Schirm ruiniert. Durchnässt bis auf die Knochen aber noch immer beeindruckt haben wir schnell Unterschlupf in unserem Hostel gesucht.
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