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Arches Nationalpark, der vorerst letzte Canyon

Wer hätte das gedacht, es geht nochmal heißer. Deswegen auch der Beiname des Arches Nationalpark: “The heart of the desert”. Da hieß es erst mal Campingplatz suchen, Mittagspause und ein Eis in Moab essen. Nachmittag sind wir dann die sehenswertesten Aussichtspunkte angefahren und haben wegen der noch vom Vortag etwas müden Knochen nur einige kurze Wanderungen gemacht. Der Name des NP leitet sich übrigens von den bogenartigen Steinen ab, die zu Hauf zu finden sind. Nach einem Besuch im Devil´s Garden hat Matthias dann eine Kneipe mit hauseigener Brauerei ausfindig gemacht. Bei ein paar Pint Bier, Pasta und Burger kam die Nacht. Auf unserem Campingplatz sind wir dann fern ab der Zivilisation (zumindest gefühlt) bei Grillenzirpen und dem Rauschen des Colorado eingeschlafen, der eine eher, der andere später…

Nach so vielen Canyons brauchen wir langsam Abwechslung, deswegen steht uns jetzt noch ein 350 Meilen Trip bevor bis wir in Denver landen.

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Hoodoos im Bryce Canyon

Vom Zion Nationalpark aus ging es Richtung Bryce Canyon. Dort angekommen haben wir den ersten Nachmittag mit Planung und den essentiellen Aufgaben eines Campers zugebracht: Duschen, Akkus laden, Grillen und Lagerfeuer. Am nächsten Morgen sind wir auf einen Rundwanderweg durch den beeindruckenden Bryce Canyon gestartet. Umgeben von Hoodoos, das sind säulenartige, riesige Steine, die sich am Rand des Canyons formieren haben wir dabei einige Höhenmeter hinter uns gelassen. In der Mittagshitze sind wir dann noch einige km am Rand des Canyons die verschiedenen Aussichtspunkte angelaufen. Nach einem Snack und einem kurzen Abendspaziergang haben wir dann am “Night Ranger Programm” teilgenommen. Im Amphitheater hat uns der Night Ranger versucht die Astronomie näher zubringen. Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Capitol Reef Nationalpark.

Die Nationalparks in den USA sind fantastisch ausgebaut. Überall bekommt man sehr günstig Campingplätze, die meist auch wirklich idyllisch gelegen und mit Feuerstelle, Grill, Tischen und Stühlen ausgestattet sind. Die Campingplatzwärter haben immer gute Tipps und verkaufen überall Feuerholz. Schon am Eingang wird man mit reichlich Wanderkarten ausgestattet. Und dank unserer Jahreskarte kommen wir für 80 US-Dollar in alle Nationalparks, was sich schon nach 2 Wochen rentiert hat.

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Zion Nationalpark

Nach unserem “Sommerzeit-Fauxpas” sind wir in den Zion Nationalpark gefahren. Wir bekommen einfach nicht genug von den zahlreichen Canyons. Diesmal haben wir zur Abwechslung im Canyon geschlafen, aber erst nach einem anstrengenden Wandertag in der Sommerhitze von 35 °C. Auf ca. 10 km Wander- und Kraxelstrecke haben wir die 3 Emerald Pools auf verschiedenen Ebenen des Canyons und den Weeping Rock besucht. Zuletzt ging es noch den Virgin River entlang in die engeren Schluchten des Berges. Das Einzige, was gerade fehlt Strom, Dusche und etwas Warmes zu essen…aber Besserung ist in Sicht. Als Camper muss man doch so einiges entbehren… aber das lohnt sich!

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Coral Pink Sand Dunes State Park

Die Hitze von Page haben wir hinter uns gelassen um von Kanab aus eine Tour durch die Wüste zu “The Wave”, einer wellenförmigen Felsformation zu starten. In Kanab haben wir erfahren, dass man für diese Tour eine Erlaubnis braucht. Am Tag werden nur 10 davon erteilt, über Losverfahren. Also mussten wir uns einen Campingplatz suchen um am nächsten Tag an der Lotterie teilzunehmen. Im Sanddünen Park in Utah sind wir dann fündig geworden. Toller Campingplatz direkt neben der kleinen Sahara, wo wir dann auch den Sonnenuntergang genießen konnten. Am nächsten Tag sind wir in aller Frühe aufgestanden um rechtzeitig 8.30 Uhr bei der Lotterie zu sein. Aufgeregt kamen wir dort an um zu erfahren, dass wir eine Stunde zu spät sind, alle Plätze schon verlost. Was wir verpeilt haben: Utah und Arizona liegen in einer Zeitzone, aber nur Arizona hat zusätzlich noch Sommerzeit…deswegen die Stunde zu spät. Nochmal bauen wir nicht auf unser Losglück und fahren stattdessen zum Zion Nationalpark. An Ausweichmöglichkeiten mangelt es hier glücklicherweise nicht.

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Red Rock State Park und Grand Canyon

Nachdem wir in Page Springs (bei Sedona) nachts von Stinktieren heimgesucht wurden, haben wir es ziemlich zeitig aus dem Bett geschafft um fast die Ersten im Red Rock State Park zu sein. Dort angekommen, sind wir über die roten Berge gekraxelt, immer auf der Hut vor Klapperschlangen und anderem unbekanntem Getier. Gezeigt haben sich aber nur Eichhörnchen und Eidechsen. In der Mittagshitze haben wir unseren Ausflug beendet und sind Richtung Grand Canyon gefahren. Dummerweise waren alle Campingplätze ausgebucht, aber dank eines tollen Tipps, haben wir noch einen öffentlichen mitten in den Wäldern des Nationalparks gefunden. Eingedeckt mit Kohle, Feuerholz und Steaks haben wir den ersten Abend im Grand Canyon am Lagerfeuer ausklingen lassen. Optimistisch (ohne Regenjacke) sind wir am nächsten Tag Richtung Canyon gestartet. Der Grand Canyon war gigantisch anzuschauen. Haben auch ein paar Aussichtspunkte geschafft, bis es anfing zu hageln. Das war am Anfang noch ganz nett, aber plötzlich fanden wir uns in einem Bus voller Menschen wieder, die sich alle wegen einem riesigen Gewitter unterstellen mussten. Dort standen wir dann auch eine 3/4 Stunde bis alle Busse die Heimreise angetreten sind…keine Besserung in Sicht. Morgen planen wir den Sonnenuntergang im Canyon zu erleben.

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Flagstaff und Slide Rock State Park

Las Vegas haben wir hinter uns gelassen und sind Richtung Flagstaff gefahren, wo wir die erste Nacht im Van verbrachten… Zum Glück sind die Temperaturen in Arizona um einiges erträglicher als in Nevada. Zusätzliche Abkühlung gabs dann im Slide Rock State Park, wo sich  der Oak Creek durch einen Canyon schlängelt und dabei natürliche Wasserrutschen bildet… die wir natürlich unbedingt ausprobieren mussten.

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“The Strip” und Downtown Las Vegas

Nachdem das mit dem Schlafen nicht so gut funktioniert hat, saßen wir schon 6 Uhr bei Haferschleim und Pancakes mit Ahornsirup im Casino. Anschließend gings frisch und munter zunächst auf den Strip. Ceasars Palace, Belagio, New York New York, MGM waren nur einige der Casinos. Zwischen Hitze (auf dem Strip) und Schnupfen (in den Casinos) haben wir uns bis nach Downtown gekämpft um im Golden Nugget Haie im Swimmingpool zu bestaunen. Nach einer entspannten Runde im Pool haben wir unseren Blasen getrotzt um den Strip bei Nacht zu genießen. Vom StratosphereTower gabs dann Las Vegas bei Nacht aus 109ft Höhe… und für Matthias den Big Shot… Morgen lassen wir es aller Voraussicht nach etwas ruhiger angehen.Zwinkerndes Smiley

Hier ein paar Impressionen:

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Erläuterung BigShot:

http://emmasbucketlist.files.wordpress.com/2011/08/the-big-shot.jpg

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Schritt für Schritt

Zum Einstieg ins Hostel und dann schlafen im Auto…heut haben wir unseren Zwischenstopp in Las Vegas und unser mobiles zu Hause für den ersten Monat gebucht. Schlafen und Kochen…alles im Kofferraum. So in etwa wird unser Campervan aussehen:

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http://www.escapecampervans.com

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Die Reise rückt näher…

Gestern haben wir in Sachen Planung endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Die ersten Flüge sind gebucht. Am 03.08.2012 geht es um 9.20 Uhr ab Frankfurt nach Las Vegas und von da mit einem VAN Richtung Grand Canyon (so zumindest der vorläufige Plan). Wenigstens einer von uns freut sich darauf im Auto zu schlafen…

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