Komisch, wie weit Vorstellung und Realität auseinander gehen können. Bis vor 3 Tagen hätte ich Kuala Lumpur eher mit Slums in Verbindung gebracht. Aber das war bevor wir im Häuserdschungel dieser Megastadt verlorengegangen sind und mehr als 2 Stunden gebraucht haben um unser Hostel wiederzufinden. Überall Highways, Straßen- und Schwebebahnen, Einkaufszentren, und über allem thronen die Petronastowers (bis 2004 das höchste Gebäude der Welt). Und wer sich dem Shoppingwahnsinn so richtig hingeben will, der findet im Inneren der Tower alles, wonach er gesucht hat: Gucci, Prada, Versace …
Wir haben uns da lieber auf die kleinen Märkte in Chinatown, unseren neuen vegetarischen Lieblingsinder und die Kneipen konzentriert. Außerdem wissen wir jetzt endlich was ein “Fish-Spa” ist (ich hab mich das schon seit Singapur gefragt). Für 5 Ringitt ist man dabei und kann sich die Füße mal ordentlich von Doktorfischen abknabbern lassen. Nachdem ich vor Lachen fast geplatzt wäre, konnte ich dem sogar was abgewinnen…zumindest bis die Fische sich dann auch zwischen den Zehen gütlich getan haben…
Gestern ging es dann im Zug zu den Batu-Caves, wo die größte Murga-Statue der Welt über Tempelanlagen und Höhlen mit Schreinen wacht. Und nun sitzen wir wieder im Bus. Unser Ziel: die Cameron Highlands im Zentrum des Landes. Am 5. Mai sind Regierungswahlen in Malaysia. Ein Einheimischer hat uns geraten, dann besser nicht in der Stadt zu sein wegen möglicher Unruhen…nun gut, also auf in die Berge!
P.S.: Wir haben einen Weg gefunden unsere Reiseroute manuell zu aktualisieren.