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Aloha aus Honolulu

Nach ca 8500 km haben wir unser fahrbares Schlafzimmer etwas wehmütig in LA zurückgelassen und uns nach Hawaii aufgemacht . Nach einer ziemlich strapaziösen Anreise (verspäteter Flug, verpasster Anschluss, Umbuchung) sind wir in Honolulu gelandet…leider aber nur wir, unser Gepäck war in San Francisco hängen geblieben. Dafür gab es immerhin eine Ersatzzahnbürste und Schuhcreme von United Airlines. Glücklicherweise kamen unsere Taschen am nächsten Morgen rechtzeitig zum Baden am Waikiki-Beach an…mit BoogieBoard auf in die Fluten! Auf einer Fahrt um die Insel Ohau ging es vorbei an idyllischen Stränden, dem Sandy Beach (bei der sich Matthias trotz aller Warnschilder mit den Inselbewohnern in die riesigen Wellen stürzte), dem Sunset-Beach (das absolute Surf-Mekka für Profis [geschätzt 5m hohe Wellen]), Ananasplantagen und nach einiger Suche auch einer Schildkröte, die genüsslich am Strand faulenzte. Honolulu selber wartete mit einer Blumenparade anlässlich des alljährlichen Aloha-Festivals, Handwerksmärkten und einer abendlichen Luau (Hula-Vorführung) am Strand auf. Zwischendrin ließen wir uns Laulau (Butterfisch in Palmenblättern) und Kalua-Pig (Schweinefleisch aus dem Erdofen) schmecken…. Heute gab es noch eine Geschichtsstunde in Pearl Harbour und morgen gehts weiter nach Mexiko.

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Los Angeles

Downtown, Hollywood, Santa Monica, Venice, Beverly Hills…Matthias hat mich seelenruhig im größten Verkehrschaos, in der Rushhour, durch Stau, über 6-spurige Autobahnen, quer über den Sunset Boulevard und wieder zurück nach Malibu chauffiert. Vorbei an endlosen Stränden, versteckten Riesenvillen, dem Viper-Room, dem Walk of Fame, unzähligen historischen Kinos, kleinen mexikanischen Märkten, den Hochhäusern des Finanzdistrikt, der Unionstation …einfach eine riesige Stadt. Wahrscheinlich ist uns in den 2 Tagen LA einiges entgangen, aber inzwischen freuen wir uns auch schon auf unser nächstes Ziel. Morgen sitzen wir wieder im Flieger für einen kleinen, ungeplanten Zwischenstopp…

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Der Ocean Drive bis LA

Die nächste Etappe war San Simeon, wo der Zeitungsmogul William Randolph Hearst all seine Kindheitserinnerungen an die europäische Architektur und Kunst im Bau eines Schlosses verwirklicht hat. Das Ergebnis: eine fragwürdige Kombination aus mediterranem Baustil, mittelalterlicher Burg, barocker Kirche und ägyptischen Statuen… Die Einheimischen sind auf jeden Fall begeistert. Zwinkerndes Smiley

Zwischendrin hatten wir noch einen Zwischenstopp in San Luis Obispo. Hier fiel uns besonders die Bubbel-Gum-Street auf, in der jeder seinen Kaugummi hinterlässt und damit zum unglaublichen Geruchserlebnis dieser Straße beiträgt.

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Weiter südlich, etwa ab San Luis Obispo kommt dann tatsächlich auch kalifornisches Lebensgefühl auf. Die Zahl von Surfbrettern und Skateboards steigt merklich. In Santa Barbara tummeln sich Delphine am Strand und Pier und nach weiteren 80 Meilen beziehen wir unser Quartier für die letzten Tage. Ein Campingplatz in Malibu, mit Blick auf den Ozean. Hier haben wir uns dann endlich auch in die Fluten des Pazifik gewagt. Aber erst nachdem eine Gruppe von Delphinen vorbei gezogen ist….Flossen im Meer sind halt doch immer suspekt, was sich auch einige andere Badegäste sicher dachten als diese aus dem Wasser flüchteten.

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Big Sur

Big Sur, das sind 90 Meilen Pacific Coast Drive von seiner schönsten Seite. Hier sind die Klippen noch steiler, der Highway noch kurviger und die Wellen noch höher. Haben 2 Tage im größten Statepark der Region, dem Pfeiffer Big Sur State Park verbracht. Hier kann man zwischen richtig hohen Redwood-Bäumen wandern oder idyllische Strände wie den Pfeiffer Beach oder den Julia Pfeiffer Burns State Beach (siehe Foto) genießen. Dazwischen gibts bis auf gelegentlich ein Hotel nur wenig Zivilisation.

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Monterey

Einst größter Hafen für Sardinenfischerei, heute ein erholsamer Ort für Touristen. Monterey bietet ein super Aquarium, welches in den eben nicht mehr benötigten Sardinenfabriken eingebettet wurde. In diesem haben wir letztendlich auch fast den gesamten Tag verbracht.

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San Francisco

Auf den Spuren des kürzlich verstorbenen Scott McKenzie haben wir San Francisco erreicht. Nach einem Monat schlafen im Auto nun wieder ein Hotel. Aber nicht nur irgendeins … sondern direkt über dem Nachtclub, in dem die “Oben-Ohne-Bedienung” erfunden wurde in North Beach (der Wiege des Beat) an der Grenze zu Chinatown. Um die Ecke Francis Ford Coppolas Cafe und neben dem ältesten Saloon der Stadt, wo wir am ersten Abend schon eine der Größen der Hippie Bewegung getroffen haben: Joe Walsh von den Eagles…gut wir mussten auch erst googlen … siehe “Hotel California”. 3 Tage in einer wirklich entspannten Stadt (anders als vermutet) gingen viel zu schnell vorbei.
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Bodega Bay

Stell dir vor … Du stehst neun Uhr morgens zerknittert aus deinem CamperVan auf. Nach dem du dich so einigermaßen entknittert hast, fährst du zum Hafen um dir einen Morgenkaffee zu kaufen. Als du in einem kleinen Hafenrestaurant fündig wirst und dem Angebot von “Fischsuppe” der älteren Dame, die gerade hinter mehreren köchelnden Töpfen steht, nicht wiederstehen kannst, kommen merkwürdige Geräusche aus dem Hafenbecken. Du läufst die paar Meter zur Wasserkante und entdeckst mehrere spielende Seelöwen (oder der gleichen Smiley ). Nachdem du die tatsächlich sehr leckere Fischsuppe zum Frühstück genossen hast, fährst du weiter die Bucht entlang bis sich der Pazifik weit vor dir öffnet. Nachdem der Wagen abgestellt und du zum Aussichtspunkt gegangen bist, entdeckst du erneut etwas. Wale!!! Geschätzte 100 Meter vor der Küste ziehen gerade ein paar dieser riesigen Kreaturen in “hörweite” vorbei.

Was für ein Vormittag! Nicht zu vergessen, das alles in dem kleinen Städtchen, in dem Hitchcock seinen Klassiker “Die Vögel” gedreht hat. Anschließend gings nach San Francisco. (Aber nach dem Tagesstart war die Fahrt über die Golden Gate fast langweilig.)

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Mendocino und der Pacific Coast Highway

Ein echt langer Weg bis zur Küste… aber jetzt haben wirs endlich geschafft. Wider erwarten erinnert die kalifornische Küste auf Höhe von Mendocino eher an Irland als an die Red Hot Chili Peppers… Mendocino, ein charmantes Städtchen lädt dafür im Nebel und Nieselregen zum Bummel durch unzählige Galerien und vorbei an kleinen Holzhäuschen ein. Auf dem Weg nach Süden wurde der Nebel dann nur allmählich dünner und das Wetter etwas besser. Dafür wird der Highway Nr. 1 kurviger und die Aussichten auf den Pazifik immer spektakulärer…

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Von Mormonen, Wüsten und Hirschmäusen…der lange Weg zur Küste

Nach dem Abschied vom Yellowstone Nationalpark ging es durch den Teton-Park auf Umwegen zurück nach Utah. Auf dem Weg dahin sind wir von 2 netten Amerikanern von der Ostküste auf Wein, Salat und Lasagne in ihren Wohnwagen eingeladen worden bevor wir einen kurzen Stopp am weltweit größten Tempel der Mormonen in Salt Lake City gemacht haben. Ab da hieß es knapp 500 Meilen durch die Wüste Nevadas bis wir endlich am Lake Tahoe waren. Nach 2 entspannten Tagen am See mit viel Sonnenschein und ner Menge vegetarischem Essen haben wir vor unserer Abreise noch ein spektakuläres Feuerwerk zur Feier des Labor Days genossen. Ein kurzer Zwischenstopp am Clear Lake zum Angeln blieb leider ohne nennenswerten Erfolg…

Achja, die Hirschmäuse… Eigentlich wollten wir von Salt Lake City aus in den Yosemite Nationalpark. Dummerweise haben sich dort Hirschmäuse zu schaffen gemacht, was an sich ja zu verkraften wäre. Leider hatten die einen Hantavirus im Gepäck. Da es dadurch schon die ersten Todesfälle infolge von Hantainfektionen im Yosemite gab, haben wir diesen Punkt von unserer “ToDo”-Liste gestrichen.

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Sonnenuntergang am Lake Tahoe

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Yellowstone Teil 2 … von Vulkanen, Geysiren und heißen Quellen

Nach 2 Tagen im Osten folgen noch 2 Tage im Westen des Yellowstone Nationalparks, wo man immer wieder daran erinnert wird, dass man sich eigentlich mitten in einem riesigen Vulkan befindet. Nirgendwo sonst gibt es eine so hohe Dichte an Geysiren und heißen Quellen. Die haben wir dann auch neben unzähligen broddelnden Schlammlöchern, heißen Seen, terrasenartigen Lawa- und Salzablagerungen und dampfenden Höhlen bestaunt. Bakterien färben das alles noch in verschiedenste Farben und voila, man findet sich plötzlich in einer ziemlich surreal anmutenden Welt wieder. Ganz am Ende lag dann noch der “Old Faithfull”, einer der größten Geysire des Parks, der uns bis zum Ausbruch ganz schön lange hat warten lassen…

Für mich war das der bisher schönste und beeindruckenste Nationalpark der USA. CIMG4385

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