Nach dem Aufenthalt in der Oase ging es frühmorgens Richtung Nazca. Vom Bus ins Taxi und anschließend direkt in ein kleinmotoriges Fluggerät, um die vor allem durch Erich von Däniken bekanntgeworden Nazca-Linien aus der Luft zu bestaunen. Der Flug dauerte nur 30 Minuten reichte aber aus um 12 Figuren anzufliegen und bei einigen um keine gute Figur abzugeben. Durch waghalsige Flugmanöver wurde dem ein oder anderen etwas flau im Magen.
Nach dem Flugabenteuer (vor dem man übrigens ausführlich gewarnt wird, da es in der jüngsten Vergangenheit zu mehren Unglücken kam) haben wir noch den Friedhof der alten Nazcakultur besucht. Hier sind mehrere Gräber der bis zu 2000 Jahre alten Mumien zu besichtigen. Diese “sitzen” in Ihren Gruben völlig offen inmitten von Sand und weiteren Knochenresten, die durch Grabräuber in alle Himmelsrichtungen verstreut sind. Übrigens bedeutet Nazca “Tal der Sorgen” und wurde von den Eroberern der Inka-Periode so benannt. Wobei das Tal zur Zeit der Nazca eher tropisches Klima hatte, was z.B. auch die Darstellung des Kolibri sowie mumifizierte Papageien erklärt.
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