Auf dem Weg Richtung Süden kommt man zwangsläufig an Wellington vorbei. Von der Hauptstadt Neuseelands aus fuhr unsere Fähre nach Picton auf der Südinsel. Aber vorher haben wir uns einen Tag Zeit genommen für die Stadt an der Küste und haben den Hafen, das Te Papa Museum, Parlament und all die übrigen Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. Morgens um 8 fuhr dann unsere Fähre und schon nach 3 Stunden genossen wir den Blick auf die schöne Küstenlandschaft der Südinsel und saßen bei Fish und Chips in Picton.
Ab da ging es an die Golden Bay westlich des Nationalparks, wo wir 2 Tage an den tatsächlich goldfarbenen Stränden zugebracht haben. So toll die Strände auch anzuschauen sind, zum Baden ist es dann leider doch zu kalt. Der Abel Tasman Nationalpark ist aber einfach zu schön, um schnell weiterzureisen, also haben wir beschlossen den Coastal Track zu wandern. Anstatt der möglichen 5 Tage haben wir aber auf 2 abgekürzt. Nachdem alle Habseligkeiten, viel warme Kleidung und ein paar Rationen Dosenfutter in den Rucksäcke verstaut waren, sind wir zur ersten Hütte am Anchorage Bay augebrochen. Nach 5 Stunden entlang toller Strände und durch dichten Busch waren wir am Ziel. Der idyllische Strand war dann doch zu einladend und wir vom Wandern aufgeheizt…also ab in die eiskalten Fluten. Nach der schlaflosen Nacht im Matratzenlager dann der zweite Teil der Wanderung. Von unserem Ziel, der Bark Bay sind wir dann mittels Wassertaxi zurück zum Ausgangspunkt. Diesmal hab ich mich wirklich auf eine warme Nacht im Auto gefreut.